Geschichte


Über den Zeitraum von der Erbauung der Schule bis 1945 waren bei der Übernahme nach dem Krieg im Jahre 1945 keinerlei Aufzeichnungen vorhanden. Alle Daten dieser Zeit stammen daher aus den Erinnerungen und Notizen einer Lehrerin, die in der Zeit
von 1920-1938 daselbst tätig war. Wir können also daher keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erheben.


Am 24. Mai 1907 begann die Stadt Amberg mit dem Bau der Max-Josef-Schule. DamalsFoto aus dem Jahre 1907/08 vom Neubau de MJS errichtete man das Schulgebäude aussschließlich für Schülerinnen. Sämtliche katholischen Mädchen der Stadt, es waren etwa 1000. sollten hier in Klassenstärken von ca 56 Schülerinnen unterrichtet werden.

Die feierliche Einweihung fand am 15. September 1908 statt. Die Stadtväter einigten sich auf den Namen "Max-Josef-Schule" in anlehnung an dasnahe gelegene Maxdenkmal, welches an König Maximilian I. Joseph von Bayern erinnert.

Bis 1920 waren ausschließlich klösterliche Lehrkräfte aus dem Orden der Armen Schulschwestern an der Schule tätig. Ungefähr ab 1920 wurden auch weltliche Lehrerinnen an die Schule dazu berufen. Im selben Jahr verlängerte man erstmals die Pflichtschulzeit um ein Jahr und führte die 8. Jahrgangsstufe ein.

1936 wurde den Ordensschwestern staatlicherseits die Erlaubnis zur Ausübung ihres Berufes entzogen. 1937 fand in den Klassenräumen der Max-Josef-Schule die Abstimmung der Eltern zur Einführung der Gemeinschaftsschule statt.

   

  
                    Jahrgang 1917/18

 

In den letzten Jahren des 2. Weltkrieges fand das Schulhaus Verwendung als Lazarett. Ab 3. Dezember 1945 wurde der Unterricht in der Max-Josef-Schule wieder aufgenommen, jedoch wegen Personalmangels in drei Schichten.

                    Jahrgang 1948

   

Radio an den Schulen, ein Rundfunkgerät wurde durch den Bayrischen Rundfunk 1950 der Max-Josef-Schule überlassen. Mit der Eröffnung der Dreifaltigkeitsschule am 5. Oktober 1953 trat eine weitere Entlastung für die Max-Josef-Schule ein und im Juni 1956 wurde der Pausenhof neu angelegt, dieser wurde geteert und mit weißem Sand bestreut und der Sportplatz erhielt eine Sprunggrube. Ab 1960 wurden Mädchen und Jungen in gemischten Klassen unterrichtet.

Während der Sommerferien 1962 renovierte man alle Klassenzimmer der Schule. 1964 wurde die Turmuhr erneuert, aber leider ohne Schlagwerk, da in den Gängen keine Uhren waren, stellte dies einen Nachteil dar. Im Dezember 1971 erhielten die nahezu 1000 Grund- und Hauptschüler eine moderne Turnhalle.

   

1977 bis 1982 fand eine Gesamtrenovierung des Schulgebäudes sowie der Außenanlagen statt. Der Ausbau des Allwetterplatzes und die Gestaltung eines Verkehrsgartens im Pausenhof bildeten dabei zentrale Elemente.

Im Jahr 1990 wies die Stadt Amberg für die Max-Josef-Schule einen neuen Schulsprengel aus. Gleichzeitig wurden die Klassen 7-9 in die Luitpoldschule ausgelagert.